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Homöopathie Niederrhein
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Häufig gestellte Fragen - „Ich werde immer wieder gefragt...“

 

Wirken homöopathische Mittel auch, wenn man nicht daran glaubt?
Kann die Homöopathie auch bei dieser oder jener Krankheit helfen?
Können homöopathische Mittel Nebenwirkungen haben?
Wie schnell wirken homöopathische Arzneien?
Kann es zu Wechselwirkung mit anderen Medikamenten kommen?
Kann man homöopathische Mittel auch gleichzeitig mit anderen Medikamenten einsetzen?
Bei welchen psychischen Störungen kann Homöopathie helfen?
Wie oft darf ein Mittel wiederholt werden?
Was ist eine konstitutionelle Behandlung?
Wie lange dauert eine konstitutionelle Behandlung?
Was ist ein Antidot?
Gibt es noch eine andere Art von Homöopathie außer der klassischen Form?
Kann man sich selbst mit homöopathischen Mitteln behandeln?
Wie lange kann eine Erstverschlimmerung dauern?
Zahlt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlung?
Gibt es Versicherungen die klassische Homöopathie erstatten?
Was kostet die Behandlung?
Wie viele homöopathische Mittel gibt es?
Wie können homöopathische Mittel wirken, wenn da „nichts drin“ ist?

 

Wirken homöopathische Mittel auch, wenn man nicht daran glaubt?

Die Antwort ist eindeutig ja, das richtige Mittel wirkt auch bei Bewusstlosen, Säuglingen und Tieren – allerdings ist es wichtig den Anweisungen des Therapeuten zu folgen und das tun im allgemeinen nur die, die auch an die Wirksamkeit glauben...
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Kann die Homöopathie auch bei dieser oder jener Krankheit helfen?

Die Homöopathie behandelt keine Krankheiten, sondern kranke Patienten, genauer gesagt, die gestörte Lebenskraft und die kann  prinzipiell immer behandelt werden. Allerdings bleibt natürlich die Frage, welche Erfolge man bei welchen Pathologien erwarten kann. Grundsätzlich sind dort keine echten Heilungen mehr zu erwarten, wo eine fortgeschrittene Pathologie zu einer vollständigen Zerstörung eines Organs oder Organteils geführt hat. In diesen Fällen ist die konventionelle Medizin unerlässlich. Aber auch dann kann eine homöopathische Behandlung noch zur Linderung der subjektiven Beschwerden und zu einer Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens führen.
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Können homöopathische Mittel Nebenwirkungen haben?

Jein. Nebenwirkungen im eigentlichen Sinne haben homöopathische Mittel nicht. Aber sie können, falsch eingesetzt, auch negative Wirkungen haben. Der Homöopath unterscheidet die Erstverschlimmerung vom Auftreten früherer Erkrankungen, von der Unterdrückung einer Krankheit und von der Prüfung eines Arzneimittels. Ein kompliziertes Thema, das zeigt, dass die Homöopathie nicht unbedingt für die Selbstbehandlung durch Laien geeignet ist.
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Wie schnell wirken homöopathische Arzneien?

Vom Sekundeneffekt bis zur langsamen Reaktion nach Monaten ist hier alles möglich. Prinzipiell gilt: je akuter der Fall, desto schneller muss die Reaktion erfolgen. In perakuten Situationen, z.B. Geburt, Unfall, muss die Reaktion in Sekunden bis Minuten einsetzen. In chronischen Fällen, bei älteren Patienten oder schwacher Lebenskraft verlangsamt sich die Reaktion.
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Kann es zu Wechselwirkung mit anderen Medikamenten kommen?

Nein. Homöopathische Mittel wirken ausschließlich auf der Ebene der Lebenskraft – nicht auf der materiellen Ebene wie übliche Medikamente. Deshalb kann höchstens das homöopathische Mittel antidotieren (also unwirksam werden), es kommt aber nicht zu unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
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Kann man homöopathische Mittel auch gleichzeitig mit anderen Medikamenten einsetzen?

Ja. In vielen Fällen ist es unmöglich lebensnotwendige Medikamente abzusetzen, dann müssen homöopathische Mittel entweder in LM-Potenzen ständig wiederholt werden oder die C-Potenz kann trotz gleichzeitiger Einnahme allopathischer (schulmedizinischer) Mittel wirken. Je besser ein homöopathisches Mittel passt, desto schlechter lässt es sich antidotieren.
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Bei welchen psychischen Störungen kann Homöopathie helfen?

Die Palette der Erkrankung im seelischen Bereich ist sehr breit: von den akuten Folgen eines Schocks, über krankhafte Eifersucht bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie ADHS, Depressionen, Angstzuständen, usw. sind psychische Erkrankungen mit homöopathischen Behandlungen meist sehr gut zu therapieren. Allerdings werden schwere Geisteskrankheiten wie z.B. die echte Schizophrenie normalerweise nicht homöopathisch behandelt.
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Wie oft darf ein Mittel wiederholt werden?

Dazu gibt es keine allgemein gültige Anweisung. Immer muss die Wiederholung eines Mittels der individuellen Reaktion des Patienten angepasst sein. Am besten wird diese Frage mit dem Therapeuten direkt geklärt.
Eine einzige hohe C-Potenz (also ein paar Kügelchen) kann über Monate und Jahre wirken, wenn sie nicht gestört wird und im günstigsten Fall zur vollständigen Heilung führen.
Bei den C-Potenzen gilt prinzipiell:
Das Mittel sollte bei anhaltender Verbesserung des Befindens nicht wiederholt werden. Erst wenn eine erneute Verschlechterung nach einer Besserung eintritt, sollte das Mittel wiederholt werden.
Die LM-Potenzen werden im Allgemeinen nach Anweisung regelmäßig wiederholt und sollten bei einer Verschlechterung des Befindens abgesetzt werden.

Homöopathische Mittel werden grundsätzlich nach Erreichen des Behandlungsziels abgesetzt und sind nicht als Dauermedikation geeignet.
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Was ist eine konstitutionelle Behandlung?

Eine konstitutionelle Therapie behandelt den Menschen ganzheitlich und beruht auf der Betrachtung der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene während des ganzen Lebens. Auch Erkrankungen der Eltern und Verwandten können von Bedeutung sein. Diese Art der Therapie ermöglicht allein das Ausheilen chronischer Krankheiten und Krankheitsanfälligkeiten und stellt damit den wichtigsten Kern der Klassischen Homöopathie dar. Sie sollte immer von einem erfahrenen Fachmann durchgeführt werden.
Der Patient ist gefordert offen und vorbehaltlos über seine Probleme in allen Bereichen zu sprechen, damit ihm wirkungsvoll geholfen werden kann. Der Therapeut muss versuchen, die inneren Gründe und die Dynamik der Erkrankungen zu verstehen und ein passendes Mittel in einer passenden Potenz suchen. Gleichzeitig muss er auf akute Erkrankungen vorbereitet sein, um dann kurzfristig richtig reagieren zu können. Eine gute Verständigung und ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Therapeut sind von entscheidender Bedeutung.
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Wie lange dauert eine konstitutionelle Behandlung?

Die Behandlungsdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst einmal gibt es Menschen mit einer starken Lebenskraft, die entsprechend gut und schnell auf homöopathische Reize reagieren. Je länger eine chronische Erkrankung besteht und je stärker sie vorbehandelt, sprich unterdrückt wurde, desto länger dauert auch die Heilung. Außerdem kann man auch hier in zentralen Störungen (Geistes u. Gemütsebene, lebenswichtige zentrale Organe), die kurzfristig besser werden, und gleichzeitig existierende periphere Probleme, insbesondere Hautprobleme, unterscheiden, die noch lange bestehen können. Eine Hauterkrankung bei einem völlig gesunden Menschen kann allerdings auch sofort abheilen.
Aber bedenken Sie bitte, dass der Begriff „gesund“ bei einem Homöopathen anders definiert wird, als bei einem Schulmediziner. Wenn ein Kind mit Neurodermitis ansonsten völlig gesund ist, aber unter Schlafstörungen und Ängsten leidet, ist es im homöopathischen Sinn eben nicht völlig gesund. Hier gilt dann: die Ängste und die Schlafstörungen heilen bei dem richtigen Mittel zuerst ab, während sich der Zustand der Haut zeitweilig sogar verschlechtern kann.
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Was ist ein Antidot?

Allgemein ist ein Antidot ein Gegenmittel. Nach einem Schlangenbiss kann ein Antidot das Gift neutralisieren. In der Homöopathie spricht man von der Antidotierung, wenn das homöopathische Mittel in seiner Wirkung, z.B. durch ätherische Öle oder Kaffee, gestört wurde.
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Gibt es noch eine andere Art von Homöopathie außer der klassischen Form?

„Ja, leider“, antwortet der Klassische Homöopath. Die Klassische Homöopathie beachtet immer die Grundsätze des Heilens, wie sie bereits von Samuel Hahnemann in seinem „Organon der Heilkunst“ vor 200 Jahren definiert wurden. Das Heilmittel wird nach rationellen, nachvollziehbaren Gründen gesucht, um „sanft, gewiss und dauerhaft“ zu heilen.
Daneben werden  leider oft homöopathische Mittel verschrieben, ohne Kenntnis oder Beachtung der entsprechenden  theoretischen Grundlagen. Dazu zählen insbesondere Komplexmittel, also Arzneien, in denen verschiedene homöopathische Mittel gemischt sind. Auch andere Wege der Arzneimittelfindung können nicht mit der Klassischen Homöopathie gleichgesetzt werden, z.B. wenn mittels Kinesiologie oder Pendel das richtige Mittel gesucht wird oder wenn der Therapeut sich aufgrund einer Diagnose für eine Arznei entscheidet (bei Fieber gibt man immer Belladonna).
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Kann man sich selbst mit homöopathischen Mitteln behandeln?

Prinzipiell ja – allerdings gibt es viele Faktoren, die gegen eine Selbstbehandlung sprechen. Zunächst sollten alle chronischen und rezidivierenden (wiederholt auftretende) Erkrankungen konstitutionell behandelt werden, also immer durch einen Fachmann. Die Erkrankungen, die dann während einer konstitutionellen Behandlung auftreten, sollten ebenfalls mit dem Therapeuten behandelt werden und auf keinen Fall selbst therapiert werden, auch nicht wenn man schon früher mit einer Methode erfolgreich war.
Es gilt außerdem zu bedenken, dass die Klassische Homöopathie zu umfangreich und zu kompliziert ist, als dass sie mit einem (kleinen) Buch zur Selbstbehandlung dauerhaft zum Erfolg führen kann. Man kann auch mit homöopathischen Mitteln Krankheiten unterdrücken – also genau das Gegenteil von dem tun, was die Klassische Homöopathie erreichen will.
Sie können sich natürlich auch die ganze Fachliteratur kaufen, durchlesen und Klassische Homöopathie erlernen, aber dann ist der Besuch beim Therapeuten doch kostengünstiger und einfacher.

Selbst erfahrene Homöopathen gehen für die eigene Behandlung zu einem anderen Homöopathen, da man sich selbst nicht wirklich erkennen kann.
Es gibt eine Ausnahme, bei der ich grundsätzlich zur Selbstbehandlung rate:
Arnica C 30, 3-5 Globuli nach einer Verletzung, einem Unfall, einer Operation, Sturz, Muskelkater, etc. Diese Gabe stört auch keine konstitutionelle Behandlung. Sie nimmt akut die Schmerzen, stoppt die Blutung und fördert die Heilung.
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Wie lange kann eine Heilungskrise bzw. Erstverschlimmerung dauern?

Auch sehr unterschiedlich. Zentrale Störungen, die im Bereich seelischer Probleme oder lebenswichtiger Organe liegen, zeigen bei dem richtigen Mittel nur kurze und harmlose Erstverschlimmerungen. Aber periphere Organe, vor allen Dingen Hautprobleme können lange anhalten, bevor sie endlich abheilen. In einigen Fällen gibt es gar keine Erstverschlimmerung.
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Zahlt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlung?

Prinzipiell erstattet die gesetzliche Krankenkasse keine Behandlungen beim Heilpraktiker. Kassenärzte können neuerdings homöopathische Behandlungen von der Kasse erstattet bekommen – allerdings sind die Sätze nicht dem zeitintensiven Aufwand in der klassischen Homöopathie angepasst, so dass die klassisch homöopathische Behandlung beim Arzt in aller Regel privat bezahlt werden muss.
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Gibt es Versicherungen die Klassische Homöopathie erstatten?

Es gibt eine ganze Reihe von Zusatzversicherungen, welche die Kosten für eine Behandlung übernehmen. Allerdings sind die Aufnahmebedingungen oft für chronisch Kranke nicht akzeptabel. Im Einzelfall muss man überlegen, ob und wenn ja welche Versicherung die besten Leistungen bietet.
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Was kostet die Behandlung?

Zunächst eine erfreuliche Mitteilung: die homöopathischen Mittel sind sehr preiswert.
Die Behandlung bei einem Arzt oder Heilpraktiker wird durch die jeweilige Gebührenverordnung geregelt. Sie sollten sich vor der Behandlung bei ihren eventuell bestehenden Versicherung erkundigen, welche Kosten übernommen werden und den Therapeuten nach den entstehenden Kosten befragen.
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Wie viele homöopathische Mittel gibt es?

Mehrere tausend homöopathische Mittel sind bekannt und es kommen ständig neue Arzneimittelprüfungen und damit homöopathische Mittel hinzu.
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Wie können homöopathische Mittel wirken, wenn da „nichts drin“ ist?

Wissenschaftlich ist das bis heute nicht befriedigend beantwortet. Aber die Homöopathie ist eine empirische Wissenschaft – das heißt sie beruht auf Erfahrungen. Auch vor dreihundert Jahren wirkten schon Röntgenstrahlen, obwohl sie mit damaligen Mitteln nicht gemessen werden konnten. Die Homöopathen erklären die Wirkung eines Similimums (das ähnlichste und dadurch wirksamste Mittel) mit der zielgerichteten Stimulierung der Lebenskraft Richtung Gesundheit, ähnlich einem Funksignal, das ein entsprechendes Gerät steuern kann.
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Gibt es noch mehr Fragen?

Sicherlich. Ich habe hier nur versucht die häufigsten Fragen verständlich zu beantworten. Persönliche Fragen sind natürlich mit dem Therapeuten zu klären. Andere Fragen beantworten auch Hefte wie „Globuli“, kleine Bücher oder ein Vortrag. Die Klassische Homöopathie birgt viele Überraschungen, neue Denkansätze, aber auch uraltes Wissen. Ein lohnendes Thema für weitere Nachforschungen...

Clara Hengstermann

Heilpraktikerin
Praxis für Klassische Homöopathie
Geldern

 
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